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  Westfälische Nachrichten
Schöppingen-Eggerode - Eine ganze Weile musste Schöppingen warten: Bereits im Dezember 2013 hatte sich die Gemeinde für einen Anschluss an die Datenautobahn via Glasfaser entschieden und einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser unterschrieben – doch danach passierte erst einmal nichts mehr. Dem schnell gewachsenen Unternehmen, hieß es, fehlten die Kapazitäten. Nun soll es aber so weit sein.
Von Anne Alichmann

Projektleiter Mirko Tanjsek verkündete am Montagabend in der Sitzung des Gemeinderats, dass die Nachfragebündelung Mitte April starten werde.
Einige Wochen haben die rund 1700 Haushalte in den Ortskernen von Schöppingen und Eggerode – die Außenbereiche und die Gewerbegebiete sind zunächst einmal außen vor – dann Zeit, sich für den Glasfaser-Anschluss zu entscheiden. Am Ende müssen mindestens 40 Prozent einen zweijährigen Vertrag mit dem Anbieter unterschrieben haben, nur dann startet auch der Netzausbau. Denn für das Unternehmen soll sich das Projekt schließlich rechnen.

In der Phase der Nachfragebündelung will die Deutsche Glasfaser gezielt um Kunden werben – etwa per Post oder auf Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest. In der Fotoscheune des Künstlerdorfs sowie in der Heimatstube in Eggerode werden Büros eingerichtet, in denen Mitarbeiter Rede und Antwort stehen. Zwei Infoabende sind mit dem 27. April und dem 6. Mai bereits terminiert.

Ist die Hürde genommen, sollen nach einer kurzen Planungsphase schon die Bauarbeiter anrücken. Verlegt würde die Glasfaser im gesamten Projektgebiet – nicht nur dort, wo Verträge unterzeichnet wurden, so Tanjsek: „Wer sich später noch für einen Anschluss entscheidet, kann das tun – die Konditionen sind dann aber nicht mehr so günstig wie jetzt.“ Möglichst „schonend“ soll das Ganze vonstattengehen, zwischen 800 und 1500 Metern soll die Baufirma am Tag schaffen. Spielt das Wetter mit, ist der Netzausbau zum Ende dieses Jahres abgeschlossen, verspricht Mirko Tanjsek. Und danach? „Wenn irgendwas ist, sind wir da – wir laufen nicht weg“, verspricht der Vertreter der Deutschen Glasfaser. „Uns ist der partnerschaftliche Umgang mit den Kommunen sehr wichtig.“

„Es ist erfreulich, dass endlich mal jemand im ländlichen Raum Geld investieren möchte“, kommentierte Bürgermeister Josef Niehoff in der Ratssitzung. „Wir wollen alles tun, damit wir die 40 Prozent erreichen.“ Darüber herrschte auch in den vier Fraktionen Einigkeit – „wir müssen gemeinsam richtig Gas geben“, appellierte etwa Ralf Marpert, CDU, „wir haben jetzt die einmalige Chance, Schöppingen zukunftsfähig zu machen.“

Um möglichst viele Bürger von dem Projekt zu überzeugen, sollen sich nun „Multiplikatoren“ in einer Gruppe zusammenfinden und die Werbetrommel in Schöppingen und Eggerode rühren. Die Fraktionen wollen Vertreter entsenden, auch die Vereine und Verbände, gerne auch einzelne Glasfaser-Befürworter sind gefragt. Wer Interesse hat, kann sich an die Gemeindeverwaltung wenden.
 

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