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Eröffnung der Wallfahrtszeit - Ein Berg voller Sorgen

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  Westfälische Nachrichten, von Alfons Körbel / Mehr Bilder zum Thema
Schöppingen-Eggerode - Die Wallfahrt verglich Weihbischof Matthias König aus Paderborn in seiner Predigt des Pontifikalamtes zur Eröffnung der Wallfahrtszeit in Eggerode mit einer Reise: Bei den Vorbereitungen sei häufig eine Anspannung zu spüren, die sich aber bereits mit dem Beginn der Fahrt lege.


Genauso erfahre es der Pilger: „Auf dem Weg lösen sich die Spannungen des Alltags“, bekräftigte er. Diese Erfahrung mache jeder, auch wenn er mehr touristisch unterwegs sei. Deshalb sei es auch nicht verwunderlich, dass das Pilgern heute wieder „in“ sei – wie zum Beispiel auf dem Jakobsweg, nach Rom, ins Heilige Land oder zurzeit nach Trier, wo der Heilige Rock ausgestellt ist.

„Wallfahrt ist immer auch ein innerer Aufbruch, verbunden mit der Hoffnung, Stärkung im Glauben zu erfahren, Lasten abzuladen und Aufrichtung und Trost zu erfahren“, betonte der Bischof.

„Schichtet man all die Sorgen, die hier bei unserer Lieben Frau vom Himmelreich in 674 Jahren Wallfahrt abgeladen worden sind, zu einem Berg auf, müsste der so hoch wie der Kirchturm sein“, vermutete er.

„Pilger erwarten keine großen Wunder, wenn sie hierher kommen. Die eigentlichen Wunder spielen sich in den Herzen der Wallfahrer ab“, ist Matthias König überzeugt. Ein innerer Friede stelle sich beim Betreten des Ortes ein, und man gehe ganz anders wieder hinaus, als man hineingegangen sei. Er schloss mit dem Wunsch, dass dieser 1. Mai eine Kraftquelle für alle sei. „Gott geht mit uns, wir sind nicht allein gelassen“, rief er den Anwesenden zu.

Nach dem Pontifikalamt, das vom Kirchenchor unter der Leitung von Christa Teltenkötter mitgestaltet worden war, lud Pastor Stephan Wolf alle Pilger zum Marienlob in der Gnadenkapelle ein. Bischof Matthias König bedankte sich bei allen. „Es hat sich für mich allein schon deshalb gelohnt, nach Eggerode gekommen zu sein, um den starken Gesang der Pilger zu erleben“, sagte König. Er bedankte sich bei den Chormitgliedern und den Schützenbrüdern, die ihn mit der Fahnenabordnung begleitet hatten.

Vor der Kapelle unterhielt sich der Bischof noch angeregt mit den Pilgern und stellte sich mit seinen Eltern, die auch nach Eggerode gekommen waren, für ein Erinnerungsfoto auf.



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